„Betreut und betrogen?“

Das Abendblatt berichtete in seiner Ausgabe am 9. September über einen erschreckenden Fall aus dem Betreuungsrecht. „BETREUT UND BETROGEN ?“ Die Betroffenen erleben eine rechtliche Betreuung nicht selten als das einschneidendste Ereignis in ihrem Leben seit dem Ende ihrer Kindheit. Und das nur, weil sie an einer psychischen oder seelischen Krankheit leiden oder einfach nur alt sind. Viel zu häufig scheint damit der Verlust aller Rechte als erwachsener Mensch verbunden zu sein. Obwohl Betreuung doch nach Lebenshilfe klingt, ist sie eben doch nur ein Rechtsinstitut. Selbstkritisch...

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Inklusion und HVV

Inklusion ist das Gegenteil von Ausgrenzung. Alle großen Unternehmen haben sich diesem Ziel verschrieben, wenn es um die Teilhabe von Menschen mit Handicap geht. Aber leider klappt das im Detail nicht immer, weil die Mitarbeiter auch nur Menschen sind. Es scheint manchmal, dass es noch nicht in der Gesellschaft angekommen ist, dass kein Mensch in Deutschland unter Betreuung steht – also keine Entmündigung meint.  Die rechtliche Betreuung kennt kein Oben wo der Betreuer steht und Unten wo der Betreute steht: Mütter wollen ihren Kindern Gutes und ihnen hin und wieder auch etwas...

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AG Pinneberg

Das Gericht versäumt bei der Einrichtung der Betreuung die Anhörung des Betroffenen und wird dafür vom LG Itzehoe gerügt. Für die dann anberaumte Anhörung beauftragt der Betroffene einen Rechtsanwalt, weil er inzwischen Angst vor dem Gericht hat. Dieser beantragt wegen Terminschwierigkeiten eine Verlegung, der entsprochen wird, allerdings mit der Begründung, der Betroffene habe sich geweigert, zum Termin zu kommen. Und wieder ist der Anwalt gefragt, um die Folgen des § 34 III FamFG  abzuwenden. Danach könnte das Gericht nun ohne Anhörung entscheiden. Die Furcht des Mandanten...

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